De-Duplication mit Dilligent ProtecTIER
Das Flaggschiff: ProtecTIER
ProtecTIER ist kein Appliance, sondern eine Software, die derzeit unter dem OS RedHat Linux läuft. Auf dem ProtecTIER Server sollen keine weiteren Applikationen installiert werden. Es können jedoch bestimmte Treiber oder Anwendungen wie z.B. für Failover und/oder Load Balancing betrieben werden.
Die ProtecTIER Software von Diligent Technologies bietet zwei Haupt-Funktionalitäten:
Die ProtecTIER VTL kann im Vergleich zu einer B2D-Lösung ganz einfach in eine bestehende Backup-Umgebung integriert werden, da in einem ersten Schritt keine Änderungen an den Einstellungen der Backup Server und Storage Nodes (Policies, Pools, etc.) vorgenommen werden muss.
In einem zweiten Schritt können dann bestimmte Einstellungen verändert werden, um die Performance zu verbessern. So können z.B. Dedicated Storage Nodes den virtuellen Laufwerken fest zugeordnet werden, da mehr virtuelle als vorher physikalische Laufwerke zur Verfügung stehen.
Effizienteste Datenreduktion
ProtecTIER emuliert eine Quantum ATL3000 Tape Library mit DLT7000 Laufwerken. Dies ist für die tatsächliche Performance der VTL aber nicht von Bedeutung. Den Vorteilen der Datensicherung auf Festplatten stehen die höheren Kosten - auch bei Einsatz von preiswerteren Platten im Vergleich zu FC - gegenüber.
Hier setzt die zweite Funktionalität von ProtecTIER ein: die Datenreduktion mittels HyperFactor. Es handelt sich nicht um eine Hash-Wert basierte Methode. Auch wird kein Vergleich z.B. auf Block Level Ebene durchgeführt. Vielmehr wird mit einem RAM residenten Index der Datenstrom nach bereits vorhandenen Mustern gescannt, und nur die Unterschiede zwischen bereits abgelegten Daten und den aktuellen Daten gespeichert.
Dieser speziell entwickelte Algorithmus ermöglicht dies gemäss Hersteller effizienter als jedes vergleichbare System auf dem Markt. ProtecTIER kann in der VTL ein Petabyte Daten verwalten.
ProtecTIER kann bis 16 VTL, 128 virtuelle Tape Drives und 125'000 virtuelle Tape Catridges bereit stellen.
Die Software funktioniert übrigens bereits seit einiger Zeit hervorragend mit IBM-Komponenten.

