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Power5 Virtualisierung

Mit der Weiterentwicklung des Power4-Prozessors hin zum Power5-Chip und durch Unterstützung des Betriebsystems AIX 5L Version 5.3 können nun physikalische Prozessoren in 1/10-Anteilen auf Partitionen aufgeteilt werden (Micro-Partitioning). Und mit Hilfe des Virtual I/O Servers können physikalische Festplatten- und Ethernet-Adapter-Ressourcen virtualisiert an Client-Partitionen innerhalb der selben Server-HW weitergegeben werden. Zusätzlich können Power5-Systeme in der von den Power4-Systemen bekannten Art betrieben werden. Aber auch Mischformen sind möglich.

Unsere Dienstleistungen im Umfeld der Power5-Virtualisierung

  • Einführung in die Theorie der Virtualisierungs-Funktionen der Power5-Technologie
  • Erarbeitung eines Partitionskonzeptes auf Basis der Kundenanforderung mit Zuordnung der Ressourcen
  • Einsatz der Virtualisierungs-Möglichkeiten unter Berücksichtigung der Anwendungs- und Performance-Randbedingungen
  • Implementierung des erarbeiteten Partitions-Konzeptes auf der Hardware Management Konsole (HMC)
  • Erarbeitung eines Konzeptes zum Einsatz des Virtual I/O Servers unter Berücksichtigung von Verfügbarkeitsanforderungen (redundante VIO-Server)
  • Anbindung der Client-Partitionen an die vom VIO-Server bereitgestellten Disk- und Netzwerkressourcen
  • Dokumentation der angelegten Virtualisierungs-Umgebung inklusive der Zuordnung der physikalischen Adapter mit Location-Codes
  • Einweisung der Kunden-Administratoren in die Handhabung der Virtualisierungs-Funktionen in Form eines Workshops oder durch "Training-on-the-Job"
  • Zum Thema "Power5-Virtualisierung" können im becom Demo-RZ Demos und Workshops auf der dort vorhandenen p5-Maschine durchgeführt werden

Die wichtigsten Merkmale der Power5-Technologie

  • Sub-Prozessor Partitionierung (nur mit AIX 5.3)
  • Virtual I/O (Virtual Block Storage Devices) (nur mit AIX 5.3)
  • Virtual LAN Unterstützung (nur mit AIX 5.3)
  • Automatisches Load-Balancing zwischen Partitionen eines Shared CPU Pools
  • Partition Load Manager (PLM)
  • Simultaneous Multithreading (SMT) (nur mit AIX 5.3)
  • Zuverlässigkeits-Erweiterungen (neue RAS-Feature)
  • Selectiven Firmware Upgrade im Betrieb

Vorteile der Virtualisierung auf Basis der Power5-Technologie

  • Neue Server und Betriebsystem-Instanzen können bei Bedarf schnell kreiert werden: der Zeitaufwand für den Einsatz neuer Applikationen oder Tests wird so minimiert
  • Im Betrieb befindliche Server (LPARs) können flexibel, schnell und dynamisch den Anforderungen angepasst werden
  • Kosteneffektive Anpassung von Workload-Schwankungen
  • Unterbrechungsfreie Erhöhung der Kapazitäten
  • Maximierung der Auslastung der Server durch variablen Einsatz von Ressourcen, und damit Erhöhung der Effizienz und Reduzierung der Kosten.


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